Lifeline am 09.09.12 "Vergeben geht"

Predigt von Lifeline am 09.09.12 | Daniel Harter
Hier kannst du dir die Predigt noch einmal anhören. Wenn du möchtest, kannst du sie auch Downloaden (Rechtsklick -> Speichern unter).

 

Bilder vom Lifeline am 09.09.12 | Fotos: Annika Hering & Samuel Hering

 

Bericht vom 09.09.2012 | von Markus Guterding

„Vergeben geht!“

Trotz bestem Sommerwetter finden um 17 h rund 600 und um 19.30 h knapp 1.000 Besucher den Weg in die Burstenhalle. Mit „Somebody that I used to know“ begrüßt die Lifeline-Nachwuchs-Band die Lifeline-Besucher. Josia Tonn aus Wiehl als Band-Leader fühlt sich mit seinen 19 Jahren sichtlich wohl und schafft mit seiner natürlichen und begeisternden Art, dass sich jeder irgendwie mittendrin fühlt. Als Tina Kalb den Startschuss für die Ordner gibt, 6000 Bällchenbad-Bälle ins Publikum zu schütten, stürmen bis auf wenige „Sitzenbleiber“ alle los. Männer oder Frauen, wer schafft es, in 2 Minuten mehr Bälle zu sammeln? In beiden Veranstaltungen müssen sich schließlich die Männer geschlagen geben und alle gesammelten Bälle werden in einem großen Sack geschüttet. Nach dem bewegenden Schauspiel in dem ein „schwarzes Schaf“ einer Familie es einfach nicht schafft, seinem Vater zu vergeben, steigt Daniel Harter mit der Predigt ein. 

Die Geschichte vom Schuldner

Die starke Gleichnis-Geschichte von Jesus aus Matthäus 18 steht im Mittelpunkt. Wer erlebt hat, dass Gott ihn von seiner riesigen Schuld befreit, kann nicht mit einem harten Herzen leben und anderen seine Vergebung verweigern. Die 6000 Bälle und ein kleiner Ball vergleichen das Größenverhältnis der Schuld vor Gott und der Schuld zwischen Menschen. Daniel macht mit vielen eindrücklichen und humorvollen Vergleichen deutlich, dass es bei diesem Gleichnis von Jesus um jeden von uns geht. Er fordert dazu heraus, Gottes Angebot der Vergebung anzunehmen. Als persönliche Hilfestellung können Bälle, die meine persönliche Schuld vor Gott symbolisieren, zum Kreuz gebracht und dort bei „Gott“ abgeladen werden. Genauso kann jeder einen Ball nehmen und ihn mit dem Namen einer Person beschriften, der er noch zu vergeben habe. 

Starke Reaktion

Viele Besucher nehmen dieses Angebot an und bringen ihre „Schuld“ zum Kreuz oder nehmen beschriebene Bälle mit nach Hause. Einige nutzen sofort das Gesprächs- und Gebetsangebot von LifeSign, unserer Seelsorge-Arbeit. Andere gehen getroffen und zum Teil auch sichtlich erleichtert zurück auf ihren Platz. In beiden Veranstaltungen ist eine bewegte Atmosphäre und spürbar, dass Gott mit seiner Botschaft mitten ins Leben gesprochen und Herzen getroffen hat. Dies wird dann auch bei den dann folgenden Liedern zum Mitsingen deutlich. Die Band und viele, viele Besucher singen voll Hingabe und Leidenschaft mit und drücken so ihre Begeisterung von Jesus aus. Parallel betet das kleine Gebetsteam Backstage und bittet Gott um sein Wirken und sichtbare und nachhaltige Auswirkungen. 

Große Dankbarkeit

Um Mitternacht verlassen die letzten Mitarbeiter nach dem Abbau müde die Burstenhalle und die 46. Lifeline-Veranstaltung ist Geschichte. Wir sind glücklich und sehr dankbar, was Gott heute im Leben von vielen Teenagern, Jugendlichen und auch Erwachsenen angestoßen hat. Unser Dank gilt auch allen, die Lifeline durch ihre Gebete, ihr Geld oder auch ihre praktische Mitarbeit wieder mal möglich gemacht haben.



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