Lifeline am 06.05.12 "Gott ent-täuscht"

Predigt von Lifeline am 06.05.12 | Viktor Klassen
Hier kannst du dir die Predigt noch einmal anhören. Wenn du möchtest, kannst du sie auch Downloaden (Rechtsklick -> Speichern unter).

 

Bilder vom Lifeline am 06.05.12 | Fotos: Annika Hering & Samuel Hering

Bericht vom 06.05.2012 | von Markus Guterding 

Bangen bis zum letzten Moment

Nach 1 ½ Jahren Sanierungspause können wir endlich wieder am 06.05. in die Burstenhalle nach Bergneustadt kommen. Alle Flyer, Plakate und neue Banner sind gedruckt. Mitte April erhalten wir überraschend die Mitteilung der Stadtverwaltung Bergneustadt: „Die Gutachter zur Erteilung der Bauabnahme haben einen langen Katalog von gravierenden Mängeln festgestellt. Es ist aussichtslos, dass Lifeline am 06.05. in der Burstenhalle stattfinden kann.“ Ein Gespräch mit dem Bürgermeister der Stadt Bergneustadt, Gerhard Halbe, folgt und er wendet sich mit größtem Nachdruck an die Geschäftsleitung der Investorgesellschaft, die seit einiger Zeit Eigentümer der Burstenhalle ist: „Lifeline muss am 06. Mai in der Burstenhalle stattfinden.“ Unter größtem Druck werden die offenen Mängel angepackt und sieben Tage die Woche gearbeitet. Am Samstag, 05.05., ein Tag vor Lifeline, verlassen um 16 Uhr die letzten Handwerker die Burstenhalle und ein Brandschutz-Ingenieur schickt das Fax mit seinem Okay an den Oberbergischen Kreis. 16 Stunden später, um 8 h am Lifeline-Morgen, stehen wir mit dem Aufbau-Team und dem beladenen LKW voller Technik vor der Burstenhalle und starten mit dem Aufbau. Uns ist klar, Gott will, dass Lifeline statt findet. 

„Gott ent-täuscht“

Um 17 h ist die Halle mit rund 400 Besuchern zum Teil gefüllt. Zur zweiten Veranstaltung um 19.30 h ist alles voll rund 1000 Leute in der Halle. 

Nach Ablauf des Countdowns bleibt die Bühne dunkel. Der Scheinwerfer fällt auf die Band, die im Publikum verteilt mit „Rollin in the deep“ beginnt. Im Scheinwerferkegel gehen die Musiker auf die Bühne und alle Besucher in der Halle sind mit voller Aufmerksamkeit dabei. Nathan Westerink, 19 Jahre, aus Wiehl, begrüßt die Lifeline-Gäste. Nach zwei mitreißenden Worship-Liedern der Band ist Nathan wieder auf der Bühne. Er bittet jeden die verteilten Blätter in die Hand zu nehmen, und zu einem Stein zu zerknüllen. Jeder soll sich nun eine Person aussuchen, die er mit diesem „Stein“ bewerfen will. Nach einem 3,2,1 fliegen die Papier-Steine durch die Halle. „Vielleicht fühlst du dich gerade so: eine Enttäuschung hat dich wie ein Stein getroffen. Vielleicht hast du sogar gebetet, dass die Klassenarbeit klappt und trotzdem ging es daneben.“ Die Brücke zum Thema ist da und mit dem Chart-Hit von Frida Gold „Wovon sollen wir träumen?“ wird die Lebenssituation von vielen berührt. 

…dass dein Glaube nicht aufhört

Viktor Klassen, Teeniereferent im Forum Wiedenest, und seit Neuestem auch im Leitungsteam von Lifeline, nutzt das Lied zum Einstieg in die Predigt. Er erklärt das bewusst irritierende Motto „Gott ent-täuscht“ an der Lebensgeschichte von Petrus. Jesus sagt Petrus voraus „Ich habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhört.“ (Lk 22,32), obwohl Petrus selbst überzeugt ist, dass er Jesus immer und ewig treu sein wird. Nachdem er Jesus im Stich gelassen und voller Angst verleugnet hat, fällt seine Selbsttäuschung in sich zusammen. Und das wusste Jesus längst. Petrus hatte sich selbst getäuscht. „Jesus will auch unsere Selbst-Täuschung wegnehmen und uns in diesem Sinn „ent-täuschen“. Erst dann sind wir frei, Gott Raum in unserem Leben zu geben und ihm, und nicht mehr uns, zu vertrauen.“ Viktor machte allen Mut, die bisher ihr Leben ohne Jesus gelebt haben, zum Kreuz zu kommen und eine Entscheidung für Jesus fest zu machen. Leider kam in beiden Veranstaltungen niemand nach vorne und auch das Angebot zum Gespräch und Gebet unseres LifeSign-Teams wurde nicht in Anspruch genommen. Allerdings bekannten sich viele in beiden Gottesdiensten, in dem sie aufstanden, und dadurch sichtbar machten, dass Gott auch ihre Selbsttäuschung aufdecken muss. Zur Erinnerung konnte man sich einen Aufkleber mit dem Bild des Bühnetuchs mitnehmen. Nach einigen weiteren Anbetungsliedern, in toller Atmosphäre, verabschiedete die Band nach gut 1 ¾ Stunde die Lifeline-Besucher.

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