Lifeline am 19.02.12 "Möchtegern"

Predigt von Lifeline am 19.02.12 | Colin Bell
Hier kannst du dir die Predigt noch einmal anhören. Wenn du möchtest, kannst du sie auch Downloaden (Rechtsklick -> Speichern unter).

 

Bilder vom Lifeline am 19.02.12 | Fotos: Annika Hering & Samuel Hering

 

Bericht vom 19.02.2012 | von Katja Zimmermann + Markus Guterding 

„I got a feeling that tonight's gonna be a good night...“ (deutsch: Ich hab das Gefühl, dass heute Abend ein guter Abend wird)

Mit diesem Song von den Plack Eyed Peas startete die Band und brachte die volle Eugen-Haas-Halle in Gummersbach in die richtige Stimmung. Und genau diese Aussage sollte sich dann später auch bestätigen: Heute wird ein guter Abend.

Das Besondere: Die Band wurde um drei Bläser verstärkt, was wirklich einen tollen Sound gemacht hat. Und wir hatten Colin Bell für die Predigt zu Besuch.

Markus Kalb begrüßte die Besucher, die trotz Karneval in die Halle kamen.

Und nach einer kurzen Einführung ins Thema „möchtegern“ stellte er dann den Prediger für den Abend vor: Colin Bell. Noch mehr Einblick bekamen alle dann durch einen Video Clip, der Colin Bell vorstellte und deutlich machte, dass dieser Mann als Fußballer und später Trainer schon einiges erreicht hat.

Danach wurde für ein Spiel ein Kandidat aus dem Publikum gesucht. Samuel meldete sich und bekam eine Aufgabe: Auf der Bühne waren vier Gegenstände verteilt. Drei unterschiedlich große Päckchen und ein Briefumschlag. Samuel sollte sich für eine der vier Möglichkeiten entscheiden. Markus Kalb und Colin Bell versuchten ihn davon zu überzeugen, ein bestimmtes Paket zu wählen. Das Publikum hatte die Aufgabe, Samuel durch JA und NEIN Rufe davon zu überzeugen, den Umschlag zu nehmen. Nach einigem hin und her entschied sich Samuel dann für den Umschlag. Da hatte ihn das Publikum sehr gut beraten, denn der Inhalt war ein Gutschein für „Amazon“.

Im darauf folgenden Schauspiel bekamen wir zu sehen wie es ist, wenn Freunde insgeheim eifersüchtig aufeinander sind. Und wie es sich anfühlt wenn man lieber das haben möchte, was der andere hat, oder so sein möchte, wie die andere ist.

Dann kam die Predigt. Geplant waren rund 30 Minuten für Colin. Schlicht und bescheiden beginnt er mit leichtem englischen Akzent, aus seinem Leben zu erzählen. 1961 wurde er in England geboren und erhält mit 17 Jahren seinen ersten Profi-Vertrag als Fußballer. Als junger Spieler wechselt er dann nach Deutschland, heiratet und erlebt erst als Spieler dann als Trainer Höhen und Tiefen des Profi-Fußballs. Für ihn zählen nur der Erfolg und sein Sohn. Einen Gott gab es für ihn nicht. Sein Herz wurde immer härter und er fühlte sich nichts und niemand, auch seiner Frau nicht, verantwortlich. Nach einigen herben Niederlagen bis hin zu öffentlichen Demütigung durch fanatische Fans, kommt Vieles ins Wanken. Beim Herum-Zappen landet er auf einem christlichen Fernseh-Sender und obwohl er keine Lust auf dieses christliche Zeug hat, kann er nicht umschalten. Kurze Zeit später entwickelt sich ein guter Kontakt zu einem Trainerkollegen, der überzeugter Christ ist. Ein Puzzle-Stein kommt zum nächsten und irgendwann ist es soweit, dass Colin sein Leben in die Hand von Jesus legt. Und in den folgenden Wochen folgte ein verlorenes Spiel dem nächsten. Und trotzdem hatte er tief innen drin einen Frieden, den er nie zu vor erlebt hat. Er erzählt weiter, wie einer seiner Fußballfreunde, in seinen Armen stirbt und dessen Frau später zum Glauben an Jesus findet.

Fast 60 Minuten sind um und Colin hat – selbst bewegt – einfach davon berichtet, wie er Jesus kennen gelernt hat und wie er Jesus in seinem Alltag erlebt. Obwohl Colin ruhig und recht schlicht redet hängen ihm die Besucher in der Sporthalle des VfL Gummersbach an den Lippen.“

Am Ende der Predigt ermutigte Colin die Teens und Jugendlichen, ihren Weg mit Jesus zu starten. Es war wirklich toll zu sehen wie viele von ihnen, teilweise mit Begleitung, nach vorne kamen und sich in den Kreis des Lichtschlauches knieten. Sie knieten vor dem Kreuz nieder. Ein sehr bewegendes Bild das wohl deutlich machte, wie sehr die Worte von Colin getroffen haben. Als Erinnerungshilfe dafür, dass sie sich bei Jesus einhaken, konnten sie sich einen Karabiner mit der Aufschrift „Jesus spricht: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ mitnehmen.

Der Abend klang dann nach über zwei Stunden mit weiteren Worship Songs aus, mit denen Gott nochmal so richtig gefeiert wurde. Insgesamt ein extrem ehrlicher und ermutigender Lifeline-Abend, der mit Sicherheit noch lang in den Köpfen und Herzen der Besucher bleibt.

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