Lifeline am 11.09.11 "Unnahbar"

Input vom Lifeline am 15.05.11 | Markus Kalb
Hier kannst du dir die Predigt noch einmal anhören. Wenn du möchtest, kannst du sie auch Downloaden (Rechtsklick -> Speichern unter).

Bilder vom Lifeline am 15.05.11 | Fotografen: Matthias Ulrich und Annika Hering

 

Bericht vom 15.05.2011 | von Daniel Harter

Stille. Dunkelheit. Spannung. Orgelklänge erklingen. Sanfte Geigentöne umhüllen die Zuhörer. Toccata von Johann S. Bach. Dann erschüttert ein Donnern die Halle. Blitzlicht-Gewitter. Markus Kalb liest, untermalt von dramatischer Musik, den Bibeltext des Abends vor. Ehrfurcht erfüllt den Raum. Ist Gott unnahbar? Muss man wirklich sterben, wenn man Gott zu nahe kommt? Haben wir vielleicht ein falsches Bild von Gott vermittelt bekommen? Was ist er? Der Kuschel-Freund oder der unnahbare, heilige Gott, dem man nicht zu nahe kommen darf? Ohne weitere Erklärungen nimmt die Band die Besucher mit hinein in Lieder wie „Heilig“ und „Näher. Lieder, die genau diese Spannung ausdrücken, sie aber nicht lösen. 

"Unnahbar" - Ein spannendes Thema, das viele Zuhörer ins nachdenken gebracht hat. „Die Heiligkeit Gottes“ ist nicht gerade ein Thema für den „Kuschel-Club-der-Erretteten“. Es hat uns aufgewühlt, ins nachdenken gebracht und viele Jugendliche dazu bewegt, neue Schritte im Glauben zu gehen. 

Dieser Lifeline Gottesdienst, war in vieler Hinsicht ungewöhnlich. Die Bühne bestand aus einem „heiligen Berg“, der mit einer Linie um geben war, die das Volk Israel damals nicht übertreten durfte, um Gott nicht zu nahe zu kommen. Nebel umhüllte den Berg. Markus Kalb rückte das schiefe Gottesbild zurecht, welches viele von uns haben und kletterte dabei den Berg Stück für Stück höher. Am Ende schloss sich der Kreis dann beim Kreuz, durch welches Gott den Menschen nahe gekommen ist und somit wieder nahbar ist. Durch eine drei-geteilte Predigt, unterbrochen durch Video-Einspielungen und Anbetungszeiten, ergab sich eine ganz neue Gottesdienst-Form. Man war gezwungen sich Zeit zu nehmen zum nachdenken und reflektieren. Wie sehe ich eigentlich Gott? Ist er Freund oder Feind. Ist er nahbar oder unnahbar? Bin ich IHM nah oder fern? 

Unplugged - Ungewöhnlich war dieses Mal auch die Musik. „Unplugged“ wurde angebetet. Im sitzen. Mit ruhigen, anbetenden Klängen. Aus Respekt Gott gegenüber, hatte die Band sich sogar in Anzug und Krawatte gekleidet und dieses Mal mit Geige, Klavier und akustischen Gitarren ungewöhnlich leise Töne angeschlagen. 

Neu war auch mal wieder die Halle. Nachdem wir den letzten Lifeline Gottesdienst in der Eugen-Haas Halle gefeiert hatten, weil die Burstenhalle renovierungsbedürftig geworden war, zogen wir dieses Mal in die Sporthalle der FCBG (Freie-Christliche-Bekenntnisschule Gummersbach) in Karlskamp. Vielleicht war das auch der Grund für die recht geringen Besucherzahlen bei diesem Mal. Mit nur knapp 1.200 Besuchern war es einer der am dünnsten besuchten Gottesdiensten, was aber vielleicht auch einfach am schönen Wetter lag. 

Vielen Dank für eure Gebete und treue Unterstützung! Und natürlich auch fürs Lesen

 

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